Stuttgarter Innovationstage

Innovationen aus der Welt des Software-defined Manufacturing. Freuen Sie sich auf die zweitägige Veranstaltung am 22. und 23. Februar 2022.

Willkommen in der Zukunft der Steuerungstechnik

Bereits zum fünften Mal organisiert das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) die Stuttgarter Innovationstage. Auf der zweitägigen Veranstaltung geben unsere Referierenden aus Industrie und Forschung spannende Einblicke in aktuelle Themen.
Wandlungsfähigkeit

Anpassung einer gesamten Produktion rein über Software. Das ist das Thema von SDM. Durch die Verheiratung standardisierter digitaler Zwillinge mit einer neuen SDM-fähigen Produktions-OT ergeben sich enorme Potenziale.

Technologie-Trends

Wohin entwickelt sich die Branche im Bereich SDM? An welchen Themen wird aktuell geforscht? Relevante Anwendungsbeispiele ergänzt durch aktuelle Berichte aus der Forschung.

Industrie-Experten

Tauschen Sie sich mit anderen Experten der Branche aus und erweitern Sie Ihr persönliches Netzwerk.

Programm

Schauen Sie sich das Programm der diesjährigen Veranstaltung an und lernen Sie unsere Referenten und Tech-Enthusiasten kennen.
Prof. Dr. Alexander Verl
Institutsleitung ISW

Alexander Verl war nach seinem ingenieurwissenschaftlichen Studium der Elektrotechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg von 1986 bis 1991 als Entwicklungsingenieur bei der Siemens AG in Erlangen im Bereich Automatisierungstechnik tätig. 1994 wechselte er zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und promovierte dort 1997 im Bereich Regelungstechnik am Institut für Robotik und Mechatronik. Ebenfalls 1997 gründete er die AMATEC Robotics GmbH. Er ist seit 2005 Direktor des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) und ordentlicher Professor der Universität Stuttgart. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Fakultät für Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik der Universität Stuttgart ist er Studiendekan des Studiengangs Mechatronik. In den Jahren 2006 bis 2014 war Alexander Verl im Nebenamt Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Von 2014 bis 2016 war er Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle in der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft.

Prof. Dr. Alexander Verl
Institutsleitung ISW

Alexander Verl war nach seinem ingenieurwissenschaftlichen Studium der Elektrotechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg von 1986 bis 1991 als Entwicklungsingenieur bei der Siemens AG in Erlangen im Bereich Automatisierungstechnik tätig. 1994 wechselte er zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und promovierte dort 1997 im Bereich Regelungstechnik am Institut für Robotik und Mechatronik. Ebenfalls 1997 gründete er die AMATEC Robotics GmbH. Er ist seit 2005 Direktor des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) und ordentlicher Professor der Universität Stuttgart. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Fakultät für Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik der Universität Stuttgart ist er Studiendekan des Studiengangs Mechatronik. In den Jahren 2006 bis 2014 war Alexander Verl im Nebenamt Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Von 2014 bis 2016 war er Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle in der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft.

11:30 - 10:50

TBA
TBA

TBA

Bartosz Mazurek
VP Industrial Solutions & Strategic Accounts, Bright Machines

Increasingly, we live in a world where software that drives hardware is defining our experience with products. Software-Defined Manufacturing defines a layer of software that runs and oversees all manufacturing processes – from building, to assembly, to testing and is a direct contrast to the status quo manufacturing has endured for the past 30 years: hardware-defined manufacturing. In his talk, Amar will prove that Software-Defined Manufacturing isn’t just another tech buzzword, but an important concept that represents a fundamental change in how the manufacturing industry views automation’s potential.

Bartosz is an experienced manufacturing leader with a record of transforming operations, including reducing costs, improving productivity, and being a change agent for company culture. Before Bright Machines, he held leadership roles at Flex, where he implemented Lean methodology, achieving operational indicators, increased employee engagement, and improved customer satisfaction. Before Flex, Bartosz was at GE, where he was a Manufacturing Productivity Leader. He has worked at local, regional, and international levels throughout his career, having responsibility for global initiatives. Bartosz holds a master’s degree in electronics and telecommunication from Wrocław University of Technology and has completed the general manager leadership program at the Sloan School of Management.

Wolfram Schäfer
Geschäftsführender Gesellschafter iT Engineering

Software Defined Manufacturing hat das Potential der industriellen Produktion zu einem Quantensprung hin zur intelligenten, flexiblen Fabrik zu verhelfen. Die erforderlichen Technologien sind inzwischen weitestgehend vorhanden. Architekturen und Schnittstellen können auf dieser Basis definiert werden. Die Bereitschaft der Anwender für innovative Ansätze wird sich mit dem Nutzen einstellen. Indes stellt dieser Wandel die Softwareentwicklung im Maschinenbau und der Automatisierungstechnik vor enorme Herausforderungen. Diese bieten aber auch Chancen, eingetretene Pfade zu verlassen und so eine höhere Entwicklungsgeschwindigkeit und Softwarequalität zu ermöglichen.

Wolfram Schäfer, Jahrgang 1965, ist als Maschinenbauingenieur und studierter Informatiker seit über 25 Jahren an der Schnittstelle zwischen Maschinenbau und Informatik tätig. Als Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der iT Engineering Software Innovations GmbH – einem Dienstleistungsunternehmen für Softwareentwicklung im Maschinenbau und der Industrieautomation – verantwortet er seit 2000 die Umsetzung komplexer Softwarelösungen in diesem Umfeld. Darüber hinaus setzt er sich intensiv mit den Herausforderungen in der Softwareentwicklung durch die „digitale Transformation der Industrie“ und den dafür erforderlichen Software-Technologien auseinander. In diesem Zusammenhang engagiert er sich z. B. in der „Allianz Industrie 4.0“ sowie in weiteren regionalen Arbeitskreisen. Seit November 2016 ist er in den Vorstand des Fachverbandes „Software und Digitalisierung“ des VDMA gewählt. Um der wachsenden Bedeutung der Softwareentwicklung als Schlüsselkomponente für Industrie 4.0 gerecht zu werden, liegen ihm Themen wie Softwareengineering, Softwarequalitätssicherung, agile Softwareentwicklung, Künstliche Intelligenz / Machine Learning und Cloud Computing besonders am Herzen. In der Digitalisierung und Vernetzung sieht er für den Maschinenbau ein gewaltiges Potenzial an neuen Möglichkeiten. In diesem spannenden Umfeld wirkt er aktiv mit und bringt sein Fachwissen aus der Softwareentwicklung entsprechend ein.

Michael Neubauer | Matthias Meier
Chief Technology Officer ISW | Bosch

Michael Neubauer, M.Sc. studierte Maschinenbau an der Universität Stuttgart. Seit 2015 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW). Von 2018 bis 2021 leitete er die Gruppe: Antriebssysteme- und Antriebsregelung. Seit 2021 ist er als CTO für die Forschungskoordination am ISW zuständig. Außerdem ist er wissenschaftlicher Koordinator des Großprojekts: SDM4FZI.

14:00 - 14:30

TBA
TBA

TBA

Carsten Ellwein
Gruppenleiter ISW

Carsten Ellwein, M. Sc., geb. 1989, studierte Software Engineering and Management an der Hochschule Heilbronn. Seit 2016 arbeitet er am Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) und leitet seit 2018 die Gruppe Software- und Engineeringmethoden. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Themen der verteilten Produktion, insbesondere auf dem Paradigma Cloud Manufacturing (CM). CM projiziert den Service-Gedanken des Cloud Comuputings auf das produzierende Gewerbe und strebt die ortsunabhängige Bereitstellung von Fertigungsressourcen oder -dienstleistungen an.

15:00 - 15:30

Florian Frick
Gruppenleiter ISW

Software-defined Manufacturing (SDM) ist ein Paradigmenwechsel in der Produktionstechnik. Die Umsetzung vom SDM erfordert eine Infrastruktur, welche den neuen Anforderungen hinsichtlich Plattformen und Konnektivität gerecht wird. Neben Software- und Hardwarelösungen muss auch die Kommunikationstechnik als integraler Bestandteil betrachtet werden. Als Grundlage hierfür stehen viele aktuelle Technologien wie Virtualisierung, Cloud-Mechanismen, TSN oder OPC UA bereit, müssen aber noch zu einem Ökosystem zusammengeführt werden.
Im Vortrag werden die Anforderungen von SDM an die Infrastruktur dargestellt, diese mit technologischen Lösungen abgeglichen, Lücken identifiziert und das technologische Ökosystem für SDM vorgestellt.

Florian Frick beendete 2013 sein Studium mit einem Doppelabschluss und Diplomen der Universität Stuttgart sowie TELECOM ParisTech. Anschließend begann er seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISW der Universität Stuttgart. Momentan leitet er die Gruppe „Echtzeitkommunikation und Steuerungshardware“ und verantwortet eine Vielzahl an Projekten im Kommunikations- und TSN-Umfeld. Er ist in verschiedenen Initiativen aktiv, unter anderem leitet er das TSN-Testbed am ISW und veröffentlicht eine monatlich erscheinende Serie zu diesem Thema. Im Rahmen des SDM4FZI Projekts leitet er projektweit das Arbeitspaket zur Schaffung der technologischen Infrastruktur.

16:00 - 16:30

TBA
TBA

TBA

16:30 - 17:00

Prof. Dr. Oliver Riedel
Institutsleitung ISW

Oliver Riedel studierte Technische Kybernetik an der Universität Stuttgart und promovierte an der Fakultät für Konstruktions-, Produktions- und Fertigungstechnik zum Dr.-Ing. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Oliver Riedel mit den Grundlagen und der praktischen Anwendung von Methoden zur virtuellen Absicherung in der Produktentwicklung und der Produktion. Er leitete in dieser Zeit zahlreiche Projekte für internationale Großunternehmen der Automobilindustrie und Energiewirtschaft zur Einführung virtueller Methoden. Nach seiner Tätigkeit am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) war er bei der CENIT AG Systemhaus und der SiliconGraphics Inc. im Bereich Professional Services für das Themenfeld Virtuelle Produktentstehung in leitender Funktion tätig. Danach war Oliver Riedel bei der AUDI AG für die Prozessintegration und das Informations-Management im Produktprozess verantwortlich. 2010 wechselte er als Leiter Informationstechnologie und Prozessintegration Produktprozess in den VW Konzern. Ab März 2012 war er bei der AUDI AG weltweit verantwortlich für die Steuerung der Planungsprozesse und die Koordination produktionsrelevanter IT. Seit November 2016 ist er Professor an der Universität Stuttgart und neben Prof. Alexander Verl Institutsleiter am ISW. Oliver Riedel hat den Lehrstuhl „Produktionstechnische Informationstechnologien“ inne und ist seit Juni 2018 Institutsleiter des Fraunhofer IAO. Darüber hinaus ist er im Ehrenamt der Vorstandsvorsitzende des VDI-Landesverband Baden-Württemberg und in der nationalen Plattform Zukunft der Mobilität aktiv.

09:40 - 10:10

TBA
TBA

TBA

10:40 - 11:10

Andreas Weiss
Leiter Digitale Geschäftsmodelle eco e.V., Direktor EuroCloud Deutschland_eco e.V.

Wie lösen wir die Herausforderungen eine Datenökonomie mittels Datenverfügbarkeit und Datensouveränität unter Einhaltung der EU Datenschutz und Datensicherheitsanforderungen?
Mit GAIA-X entwickeln Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf europäischer Ebene einen Vorschlag zur Gestaltung der nächsten Generation einer europäischen Dateninfrastruktur. Ziel ist eine sichere und vernetzte Dateninfrastruktur, die den höchsten Ansprüchen an digitale Souveränität genügt und Innovationen fördert. In einem offenen und transparenten digitalen Ökosystem sollen Daten und Dienste verfügbar gemacht, zusammengeführt, vertrauensvoll geteilt und genutzt werden können.

Andreas Weiss verantwortet den Geschäftsbereich „Digitale Geschäftsmodelle“ beim eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Er ist seit 1998 für den Verband aktiv und leitete die Kompetenzgruppe E-Commerce und Logistik sowie später E-Business. Seit 2010 ist er als Direktor EuroCloud Deutschland_eco e.V. und seit 2019 als Vorstandmitglied Trusted Cloud für die Cloud Aktivitäten des Verbandes verantwortlich und engagiert sich darüber hinaus in weiteren Projekten zu den Themengebieten Künstliche Intelligenz, Datenschutz und DSGVO sowie Sicherheit und Compliance digitaler Services. Seit 2019 ist er an der Gestaltung von GAIA-X beteiligt und koordiniert die Entwicklung der GAIA-X Federation Services.

13:30 - 14:30

Geschäftsführender Gesellschafter Linutronix
Heinz Egger

Geschäftsführender Gesellschafter der Linutronix GmbH seit 2006, dem führenden Anbieter von Linux für die Industrie. Davor jahrzehntelang in unterschiedlichen Positionen der Embedded Industrie in der Entwicklung, Marketing und als BU Leiter. Seit mehr als 20 Jahren überzeugt von dem Potential von Open Source Software.

15:30 - 16:00

Daniel Trauth
Geschäftsführender Gesellschafter senseering

Die heutige Gesellschaft steht vor einem Wandel. Es werden Werte nachgefragt, die mit fair, nachhaltig und klimafreundlich nur eine kleine Teilmenge neuer Vorstellungen beschreiben. Diese Werterwartungen stellen aber industrielle Betriebe vor massive Herausforderungen, weil sie keine Daten über eine faire, nachhaltige oder klimafreundliche Produktion haben. Denn, seit Bestehen des produzierenden Gewerbes waren eigentlich immer die Werte schneller, besser, billiger gefragt. Genau diese Transformation für produzierende Betriebe will senseering lösen. Mit der Vision einer Machine Economy werden zukünftig Maschinen- und Gerätedaten weltweit simple, sicher und stabil vernetzt, es werden verschlüsselt Steuerungsdaten, Informationen und Wissen ausgetauscht, und mittels KI verwertet. KI als Sprache zwischen Menschen und Maschinen. Wie will Mensch auch sonst mit Maschinen reden?

Daniel Trauth ist IHK-zertifizierter Mechatroniker der anschließend sowohl Maschinenbau als auch Wirtschaftwissenschaften an der RWTH Aachen University studierte. Im Anschluss an sein Studium promovierte er am Werkzeugmaschinenlabor WZL und ist dort als Oberingenieur und Mitglied des Management Boards für die Digitalisierungsstrategie am Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren verantwortlich. Außerdem hat Daniel Trauth ein Startup zur Monetarisierung und Verwertung von Maschinendaten gegründet, das mit dem RWTH-Spin-off-Award und dem #DWNRW-Startup-Of-The-Month-Award des Landes NRW ausgezeichnet wurde.

Organisation & Veranstalter

Medienpartner

Tickets und Preise

Sichern Sie sich Ihr Ticket für zwei Veranstaltungstage.
Zwei Tage Frühbucher (Bis 15.12.2021)
Zwei Tage

Galerie

Bilder und Eindrücke einer gelungenen Veranstaltung aus den vergangenen Jahren. Überzeugen Sie sich selbst!

Veranstaltungsort

Maritim Hotel Stuttgart –
Alte Reithalle

 

Seidenstr. 34
70174 Stuttgart

 

T: +49  711 942 – 1210
E: info.stu@maritim.de
W: maritim.de

Veranstalter

Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW)

Seidenstr. 36
D-70174 Stuttgart

Rechnungen

Rechnungen werden über die zentrale Verwaltung abgewickelt. Weitere Details finden sie hier.

 

Rechnungsadresse

Universität Stuttgart
Institut für Steuerungstechnik, FS072900
Zentraler Rechnungseingang Keplerstr. 770174 Stuttgart

Organisation

Auskunft und Anmeldung

Marc Fischer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Institut für Steuerungstechnik (ISW)
Seidenstr. 36
70174 Stuttgart
Germany

Erik-Felix Tinsel

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Institut für Steuerungstechnik (ISW)
Seidenstr. 36
70174 Stuttgart
Germany

Xenia Günther

Organisation

Institut für Steuerungstechnik (ISW)
Seidenstr. 36
70174 Stuttgart
Germany